www.nodig.at

Mit Hydraulischer Rohrvortrieb wird generell das Einpressen von Rohren in den Boden mit gleichzeitiger Entnahme des Bohrkerns durch geeignete Maßnahmen bezeichnet. Dies kann händisch, mechanisch mit Schnecken, Fräse oder Zughacke und  durch Flüssigkeit erfolgen. Ab einem Durchmesser von 800mm kann der Vortrieb manuell gesteuert werden, wenn man einen sogenannten Mikrotunnelvortrieb wählt, kann dieser schon ab DN 250mm (vorausgesetzt der Boden lässt es zu) von computergesteuerten Systemen gelenkt werden. Generell gilt, je    größer der Durchmesser, umso leichter kann der Mensch im Rohr handeln.

Es können Rohre mit verschiedenen Materialien verpresst werden, besonders geeignet sind Stahl, Polymerbeton, Stahlbeton und Steinzeug, bedingt auch GF-UP.

Der hydraulische Rohrvortrieb ist oft eine kostengünstige Lösung für eine unterirdische Neuherstellung einer     Straßen- oder Bahnquerung. Bei größeren Längen oder als Mikrotunnelvortrieb wird er aber dann doch relativ aufwändig und die Kosten steigen rasch an. Die aufwändigeren Methoden rechnen sich im Vergleich zur herkömmlichen Aufgrabung nur bei größeren Projektslängen oder bei schwierigen Bauverhältnissen.


Horizontalerdbohrung- Hydraulischer Rohrvortrieb

Der bewährte Standard in der grabenlosen

Neuherstellung von Rohrleitungen ...

Bohrung FZ DN 1000mm A2 bei Vösendorf, L= 55m

Rohrvortrieb DN 200mm, Wien 21, Bruckhaufen, Herstellung Kanalanschlüsse DN 150mm PVC verrohrt.

Bohrkrone für Imlochhammer DN 280mm.

Liesingbachquerung in Wien- Inzersdorf Stahl DN 900mm, L=60m für Telekom Austria.

Schemaskizze einer Microtunnelvortrieb- Baustelle

(Quelle Fa. Herrenknecht)